18. Februar 2008

Grün ist out

Das mit dem "grün" ist nicht wirklich der Grund, weshalb ich gestern mit meinem Blog zu wordpress.com umgezogen bin, klingt aber schöner als die anderen Begründungen. Die alten Blogeinträge und Kommentare konnte ich alle zum neuen Anbieter mitnehmen.

Ab sofort wird es in diesem Blog also keine Beiträge mehr geben!

RSS-Feed:
Wenn Du das Blog per RSS-Feed abonniert hast (Google Reader, iGoogle etc.), speichere Dir am besten die immergültige Feedadresse http://feeds.feedburner.com/juergenworld ab. Wenn Du sie bereits drin hast, ändert sich für Dich nichts.

Blog-Adresse:
Hast Du die alte Internetadresse juergenworld.blogspot.com bei Dir als Lesezeichen oder Link abgespeichert, musst Du sie leider ändern :-( Nimm hierfür bitte entweder die neue Adresse http://juergenworld.wordpress.com oder die immergültige Adresse http://juergenworld.de.

Es tut mir leid für die entstandenen Umstände; so etwas wird hoffentlich nicht mehr vorkommen. Ich freue mich über jeden, der dem juergenworld Blog auch unter der neuen Adresse treu bleibt :-)

Jürgen

15. Februar 2008

Ausbelichtet

Es hat sich ausgewedelt. Nach 60 Jahren stoppt Polaroid die Produktion der Sofortbildfilme und schließt die Werke. Die zugehörigen Kameras werden ohnehin nicht mehr hergestellt. Mehrere Investoren glauben jedoch an einen Anti-Digital-Boom und hätten bereits Interesse an der Produktionssparte bekundet.

Nichtsdestotrotz, in Gedenken an die Polaroid-Kamera gibt's hier einen alten Werbespot:


Video bei YouTube

13. Februar 2008

Original und Fälschung

Das ZDF genießt noch immer das Vertrauen der Bevölkerung - trotz Rosamunde Pilcher und der Sendung mit dem Affen. Besonders das Ratgebermagazin ZDF WISO hat einen derart guten Ruf, dass sich die zugehöriger Softwarereihe scheinbar wie Bolle verkauft. Als gebe es keine andere Steuersoftware.

Doch die gibt es, wie beispielsweise Maxtax. Für die Software "Fahrtenbuch" versuchte man sich bei der Packungsgestaltung direkt am WISO-Produkt zu orientieren - hauptsächlich an der immer wiederkehrenden Kopfzeile der Original-Packung. Natürlich s
ollte es keine 1-zu-1-Kopie werden, denn den Maxtax-Machern genügen die markanten Elemente, die einem beim flüchtigen Draufschauen ins Auge springen.

Man beachte den nachgebastelten ZDF-Kreis bei der Fälschung rechts oben. Zufall? Wohl kaum. Denn dieses neckisch versetzte "SPAREN" erinnert schon sehr an das "WISO". Anders als das Original, zieren das Maxtax-Cover jedoch einige Auszeichnungen. Für ihn hier wäre trotzdem noch genügend Platz: Plagiarius.

Das is wirklich der Wahrheit

Auweia, das war wohl nix. Bruce Darnell wechselte von ProSieben ins Erste und will dort nun auf dem 18.55-Uhr-Sendeplatz seinen Kandidaten zu neuem Selbstbewusstsein verhelfen. Das konnte ja nichts werden. Denn es klingt nach einem Jahre zu spät gekommenen, lieblosen Versuch der ARD, auch mal eine Styling-Sendung auf den Weg zu bringen.

Bei Germany's Next Topmodel war er der handtaschige Schleifer, im Ersten ist er nun der einfühlsame Queer Guy für die junge Einschaltquote. Doch die Sendung um Bruce Darnell ist einfach nur peinlich und wirkt komplett fehl am Platz bei den Öffentlich Rechtlichen.

Schon gleich in der ersten Folge findet Bruce scheinbar keinen unschönen Menschen und greift auf eine gutaussehende Studentin zurück, die eher einen Psychiachter als ein Styling-Team nötig hätte. Also wird diese hübsche Studentin - die sich selbst jedoch hässlich findet - von Bruce und seinen beiden hässlichen Assistentinnen - die sich selbst jedoch hübsch finden - zurecht gemacht.

Klingt kompliziert, isses aber nicht. Denn die Sendung scheint auf das Verkehrte-Welt-Prinzip zu setzen. Im Magenumdrehen Handumdrehen wird aus der natürlichen Schönheit eine tussige Jenny-Elvers-Elbertzhagen-Kopie, die Bruce direkt mit zu Germany's Next Topmodel nehmen könnte. Wenn er dort nicht gekündigt hätte.

Ob seine Entscheidung so gut war, ProSieben aufzugeben, kann stark bezweifelt werden. Denn den Job im Model-Trainingslager hätte er sicherer gehabt als den jetzigen.

10. Februar 2008

Stöckchen

Martin warf mir ein Stöckchen mit folgender Aufgabe zu:

  • Nimm das erste Buch in deiner Nähe, das mindestens 123 Seiten hat
  • Öffne das Buch auf Seite 123
  • Finde den 5. Satz
  • Poste die nächsten 3 Sätze
  • Wirf das Stöckchen an 5 Blogger weiter
Ausgerechnet der DUDEN! Ist zwar ein Buch, allerdings ohne richtige Sätze. Und da ich zudem keine Lust habe, die ganzen Sonderzeichen für Aussprache, Artikel und Beugung abzutippen, gehe ich zum nächsten Buch über!

"Meine Studenten hatten einen Platz bekommen, weil sie großartig malen, bildhauen oder ihren Körper in ermüdenden Details auf Video aufnehmen konnten, war das etwa nichts? Sie konnten lustige und unterhaltende Geschichten aus ihrem Leben erzählen, aber sie in allen Einzelheiten auf Papier zu bannen, war für sie eher eine Strafe denn ein Vergnügen. Ich vereinbarte im stillen, daß, wenn meine Studenten bereit waren, mich als Lehrer durchgehen zu lassen, ich im Gegenzug zumindest so tun konnte, als wären sie Schriftsteller."
Aus "Ich ein Tag sprechen hübsch" von David Sedaris.

Das Stöckchen werfe ich weiter an den Dübel (weil ich noch in seiner Blogroll stehe), den Storyblogger (damit das Blog mal etwas interessanter wird), trau.kainehm (weil ich Kai zwar nicht kenne, dafür aber den Blog-Namen fantastisch finde), den Simon (weil er keine drei Sätze tippen muss, sondern sie mit der iSight filmen kann) und die 5gestalten (weil mich interessiert, was Kreative für Bücher lesen).

Umfrage zu webzweinulligen Produktbewertungen

Via Posting im XING-Forum der Podcasting-Gruppe ruft ein Tübinger Marketingdiplomand zur Teilnahme an einer Online-Umfrage auf! Sie handelt rund um Werbung und Produktbewertungen im Web 2.0.

Die Umfrage ist noch bis 20. Februar 2008 aktiv. Klickt mal durch und unterstützt damit den Studenten bei seiner Diplomarbeit: http://survey.2ask.de/929895f5fea9a27a/survey.html


6. Februar 2008

Vorbereitet

Dass die Medien Nachrufe älterer und ernsthaft erkrankter Persönlichkeiten schon zu deren Lebzeiten vorbereiten, ist nichts Neues. Schließlich erwartet man von ihnen zeitgleich mit der Todesmeldung auch die Lebenszusammenfassung des Verstorbenen.

Bei jüngeren Personen der Zeitgeschichte ist dies freilich unüblich. Und so kam für die weltgrößte Nachrichtenagentur Associated Press (AP) beispielsweise seinerzeit das Ableben von Anna Nicole Smith (39) und kürzlich von Heath Ledger (28) auch völlig überraschend und unvorbereitet. Künftig möchte AP jedoch auf alles gefasst sein und so ist es nur eine logische Konsequenz, dass in ihrer Schublade bereits der Nachruf der arg gebeutelten Britney Spears liegt. Und auch die singende Crack-Pfeife Amy Winehouse sei schon "auf dem Radar" der Nachrichtenagentur.

Nachzulesen bei sueddeutsche.de - unter der maker schönen Headline "Der Tod steht ihr gut".

Bleibt für die beiden Sängerinnen zu wünschen, dass ihre Nachrufe vor ihrer Veröffentlichung noch möglichst viele Jahre lang aktualisiert werden müssen.

4. Februar 2008

Bauknecht versucht's viral

Der Hausgerätehersteller Bauknecht wirbt mit einer Microsite überraschend ungewohnt für seinen neuen PowerClean Geschirrspüler. Mittelpunkt der Seite ist die fiktive Figur Clint Clean, ein von sich überzeugter strickwestentragender Spülmaschinen-Nerd (www.clintclean.com und Making Of bei YouTube).

Sieht so aus, als möchte Bauknecht ein paar Effekte viralen Marketings generieren. Zumindest in diesem Blog hier hat's funktioniert ;-)

23. Januar 2008

Social Software

Anfang des Jahres hatte ich hier einen kleinen Vergleich der Dotcom-Blase der Neunziger mit den vielen aktuell entstehenden Web 2.0-Start-ups aufgestellt. Für den Podcast der MFG Baden-Württemberg habe ich mich kürzlich nun zum Thema Social Software mit FamilyOne-Geschäftsführer David An unterhalten. Seine Experten-Sicht dazu und zu weiteren Fragestellungen gibt's in der Folge 04 / Social Software des MFG Innovationcast.